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Fougasse mit Rosmarin

Manchmal wäre ich gern Super-Woman.

Ihr wisst schon, die Sorte von Frau, der alles easy-peasy von der Hand geht.
Die schon morgens ihren Kindern bunte Obstspieße in den Kindergarten mitgibt, immer saisonal und regional kocht, locker flockig alle anstehenden Arbeiten bewältigt und nicht zu vergessen, dabei noch perfekt gepflegt aussieht und immer und in allen Situationen gelassen bleibt.

Und dann ich so, morgens um 7.30:
Ich bin froh, wenn meine Kids ein belegtes Brot in der Vesperbox haben, danach merke ich , wie dreckig eigentlich meine Jeans ist- aber hey, wir stehen schon vor dem Kindergarten, jetzt nur noch schön lächeln, um die Blicke der anderen nach oben zu ziehen.

Mittags wird eine Packung Schupfnudeln in die Pfanne gehauen und das fehlende Gemüse mit extra viel zuckerfreiem Apfelmus ausgeglichen.
Schummeln für Fortgeschrittene !

Wenig später, als die vierte Tasse innerhalb einer Woche klirrend auf dem Fußboden landet, denke ich:

Perfektion und Fehlerfreiheit können ganz schön ätzend sein.
Was sage ich: hinderlich-
halten sie mich doch davon ab, mein völlig unperfektes Leben völlig perfekt zu genießen.
Und das will ich jeden Tag, komme was wolle.
Die Fülle sehen, wahrnehmen und ganz tief in mir speichern!

Als ich wenig später Brotteig knetete, war die Welt schon wieder in Ordnung.
Allein das Gefühl, wenn aus dem Brei aus Mehl, Öl und Wasser ein Teig wird, ist für mich Erfüllung pur.
Als ich wenig später eine schöne Fougasse, dieses ährenähnliche Brot aus Frankreich formte, war ich schon wieder ganz die alte.
Und als die fertige Fougasse dann duftend uns wunderschön aus dem Ofen kam, fand ich sie- verzeiht meine Ausdrucksweise- ziemlich perfekt !

Unter den Fougasse-Teig könnt ihr beliebige Zutaten eurer Wahl kneten- Oliven, Kräuter, Schinken etc- erlaubt ist , was gefällt !

Die Fougasse schmeckt mit einem Glas Wein und gutem Käse auf alle Fälle wie eine gute Portion Frankreich und ist somit ideal für den Sommer !

Fougasse mit Rosmarin

250 g Mehl, Type 550+ etwas mehr zum Bearbeiten

15 g frische Hefe

150 ml Wasser, lauwarm

25 ml Olivenöl

1 Tl Salz

1 EL Honig

4 Zweige Rosmarin

1.)

Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen.
Rosmarinnadeln fein hacken.
Hefe in Wasser auflösen und zum Mehl geben, verrühren.
Dann das Öl, den Honig und die feingehackten Rosmarinnadeln dazu geben und alles mind. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

2.)

Teig in eine Schüssel geben, mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort mind. 1 Stunde gehen lasssen, auf alle Fälle so lange, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

3.)

Danach den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf die bemehltes Backpapier gleiten lassen und mit den Händen zu einem ca. 1 cm dicken Dreieck formen.
Mit einem scharfen Messer mittig einen langen Schnitt setzten und abgehend vier weitere kleinere Schnitte ( siehe unteres Bild).
Mit den Händen diese Schnitte vorsichtig auseinanderziehen, so dass „Lücken“ entstehen und das Brot die Form einer Ähre bekommt.

4.)

Teig nochmals abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen, derweil Backofen auf 220° Ober/-Unterhitze vorheizen
Fougasse leicht mit Mehl bestäuben, dann im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten goldbraun backen und am besten noch lauwarm mit Käse und Wein servieren -guten Appetit !

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Ich liebe die feinen , kleinen Rituale des Alltags, die das Leben genau zu dem machen, was es ist: ein Fest !Rituale geben Halt und Vertrautheit, und genau deshalb könnte ich nicht ohne sie leben.Während andere Menschen gerne shoppen gehen, habe ich es mir zum Sport gemacht, immer wieder neue Rituale in den Alltag zu

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